7 Tipps für die richtige Kleidung am ersten Arbeitstag

25. September 2023

approx. 7 min

7 Tipps für die richtige Kleidung am ersten Arbeitstag

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Sei es bei deinem Berufseinstieg, nach einem Jobwechsel oder einfach für einen Aushilfsjob als Student: Der erste Arbeitstag ist stets mit Nervosität und vielen Fragen verbunden, beispielsweise nach dem richtigen Outfit. Dieses hängt schließlich von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Unternehmen, deiner Position oder deiner Tätigkeit. Es ist deshalb wichtig, sich vorab mit der Frage zu beschäftigen, wie du am ersten Arbeitstag „richtig“ gekleidet erscheinst – und folgende Tipps helfen dir dabei:

1. Hole so viele Informationen wie möglich ein.

Sobald der Termin für deinen ersten (Probe-) Arbeitstag steht, hast du in der Regel bereits einen Ansprechpartner im jeweiligen Unternehmen. Gerne kannst du diesen kontaktieren, um alle organisatorischen Fragen rund um deinen ersten Arbeitstag zu klären und in diesem Zuge auch zu erfragen, welche Kleidung erwünscht beziehungsweise erlaubt ist. Das gilt vor allem bei Tätigkeiten, bei denen dein Aussehen relevant ist, weil du zum Beispiel in direktem Kundenkontakt stehst. Eine solche Nachfrage hinterlässt allerdings oft einen unsicheren Eindruck, was vor allem dann unerwünscht ist, wenn du bereits Professionalität ausstrahlen möchtest, beispielsweise beim Berufseinstieg oder nachdem du erste Berufserfahrungen gesammelt hast. In solchen Fällen kann es besser sein, auf eigene Faust zu recherchieren – dazu gleich mehr. Schlussendlich musst du also selbst abwägen, wann du einfach fragen und wann du lieber selbst entscheiden solltest. Mit steigender Berufserfahrung wirst du dafür zunehmend ein Gespür entwickeln.

2. Recherchiere auf eigene Faust.

Wie soeben erwähnt, kann es in Einzelfällen besser sein, selbst über die richtige Kleiderwahl zu entscheiden. Das gilt auch, wenn du keinen Ansprechpartner hast oder es sich um einen sehr spontanen (Neben-) Job handelt, sodass für lange Absprachen keine Zeit bleibt. So oder so steht dir das Internet als Informationsquelle zur Verfügung. Dort kannst du umfassend recherchieren, um die richtige Kleidung für deinen ersten Arbeitstag zu finden. Angenommen, du übernimmst eine handwerkliche Aushilfstätigkeit, so findest du im Internet sicherlich Tipps, welche Klamotten dafür praktisch sind und die notwendige Sicherheit bieten. Handelt es sich hingegen um eine Bürotätigkeit, so lohnt es sich, einen Blick auf die Homepage des Unternehmens und deren Bilder zu werfen, um dir einen Eindruck davon zu machen, wie die Angestellten gekleidet sind. Es gilt also, ein bisschen kreativ zu werden und dich gut zu informieren, dann kannst du basierend auf deiner Recherche gewiss ein passendes Outfit wählen.

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3. Sei lieber zu schick gekleidet als zu leger.

In vielen Unternehmen wird nach wie vor großer Wert darauf gelegt, dass du professionell und schick gekleidet erscheinst, um einen professionellen ersten Eindruck zu hinterlassen. Das gilt nicht nur für das Vorstellungsgespräch, sondern ebenso für den ersten Arbeitstag. Je höher die Position ist, auf der du im Unternehmen einsteigst, desto wichtiger ist die Kleiderwahl. So wird beispielsweise von einer Führungskraft erwartet, dass sie wie eine Führungskraft gekleidet ist, während die studentische Hilfskraft nicht unbedingt im Anzug erscheinen muss. Haben dich deine Recherchen und Nachfragen noch zu keinem eindeutigen Ergebnis geführt, gilt daher das Motto, dass du lieber „overdressed“ erscheinst als „underdressed“. Denn angemessene Kleidung ist ein Zeichen von Respekt und wer schon am ersten Tag einen schlechten Eindruck hinterlässt, wird zukünftig bei dem Arbeitgeber eher schlechte Karriereperspektiven haben.

4. Es müssen nicht immer die Klassiker sein.

Wenn von einem schicken Outfit die Rede ist, muss es nicht immer der Anzug für einen Mann und das Kostüm für eine Frau sein. Stattdessen sind vielfältige Variationen möglich – je nachdem, wie förmlich die Kleidung sein soll. In vielen Unternehmen ist es vollkommen ausreichend, als Frau beispielsweise eine Stoffhose und einen schicken Pullover oder eine Bluse zu tragen. Männer können vielleicht auf eine schwarze Jeans und ein Polo-Shirt zurückgreifen, um nur einige von vielen Möglichkeiten zu nennen. Wichtiger als die Art der Kleidung ist dabei oftmals, dass sie einerseits nicht zu viel Haut zeigt, sprich die Schnitte müssen einen schönen und professionellen Eindruck hinterlassen. Die Passform ist demnach ein wichtiges Auswahlkriterium. Andererseits sind die Materialien sowie Farben relevant. Wolle ist beispielsweise eine beliebte Wahl, denn sofern sie richtig gepflegt wird, sieht sie über viele Jahre hinweg schön und elegant aus, vor allem in gedeckten Farben wie Beige oder Grau. Aber auch Leinenhosen, Bleistiftröcke oder schlichte T-Shirts ohne Aufdruck, vielleicht in Weiß oder Schwarz, können schick aussehen, ohne zu dick aufzutragen. Es kann sich daher lohnen, ein bisschen kreativ zu werden und in einige schicke Teile im Kleiderschrank zu investieren, die sich problemlos kombinieren lassen, ohne dass es eben immer der klassische Anzug oder das Business-Kostüm sein muss.

5. Bringe deine individuelle Persönlichkeit ein.

Diese Vielfalt im Kleiderschrank hilft außerdem dabei, das Outfit persönlicher zu gestalten. Denn wer einfach im schwarzen Anzug erscheint, sieht vielleicht professionell aus, geht aber schnell in der Masse unter. Es ist deshalb durchaus möglich und sinnvoll, durch seine Kleidung im Job positiv (!) aufzufallen, wenn die Kleiderwahl auch die eigene Persönlichkeit durchscheinen lässt. Dies ist selbstverständlich nicht im gleichen Ausmaß üblich wie im Privatleben, dennoch besteht je nach Job und Unternehmen ein gewisser Spielraum. In einigen Branchen ist es sogar möglich, in angemessener Freizeitkleidung wie einer Jeans und einem Pullover zu erscheinen. Tendenziell ist der Dresscode freier, je kreativer und moderner die Branche ist. In diesen Fällen ist es dann auch umso wichtiger, Persönlichkeit auszustrahlen und sich dadurch das richtige „Personal Branding“ anzueignen. Angenommen also, du fängst als kreativer Kopf bei einer Werbeagentur an, so könnte ein Auftritt im schwarzen Anzug als unangemessen empfunden werden. Stattdessen punktest du mit einem Gespür für aktuelle Modetrends und einen individuellen Stil.

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6. Achte auf ein gepflegtes Erscheinungsbild.

Völlig unabhängig davon, wo du arbeitest, in welchem Job und für welches Outfit du dich entschieden hast: Gepflegt zu sein, ist immer ein Muss. Das bedeutet beispielsweise, frisch gewaschene Haare zu haben und ein wohlriechendes Parfüm aufzutragen. Denn ein ungepflegtes Erscheinungsbild hinterlässt immer einen schlechten Eindruck. Egal, ob Führungsposition oder Aushilfsjob, ob Handwerk, Büro oder ein anderer Bereich – ein gepflegtes Erscheinungsbild ist stets das A und O.

7. Ein Outfit besteht nicht nur aus Klamotten.

Zu einem optimalen Auftritt am ersten Arbeitstag gehört dementsprechend nicht nur die Wahl der richtigen Klamotten. Mindestens ebenso wichtig sind die Haare und das Make-up. Erneut sollten diese einen gepflegten Eindruck hinterlassen und zum jeweiligen Job passen. In den allermeisten Fällen sind elegante Frisuren und ein dezentes Make-up dafür die richtige Wahl. Dabei kann es jedoch Unterschiede je nach Tätigkeit, Unternehmen und Branche geben, was erlaubt ist – und was eher nicht. Um das Outfit schlussendlich abzurunden, können außerdem die passenden Accessoires gewählt werden. Uhren, Gürtel und dezente Schmuckstücke sind dafür eine beliebte Wahl. Sie dürfen aber niemals die Sicherheit gefährden. Bei körperlicher Arbeit oder Jobs mit strengen Hygienevorschriften ist es daher erneut wichtig, beim neuen Arbeitgeber nach eventuellen Vorgaben zu fragen und diese einzuhalten. Gegebenenfalls wird sogar Arbeitskleidung vorgegeben beziehungsweise vom Unternehmen gestellt, die dann gegebenenfalls verpflichtend ist.

Fazit

Die Kleidung ist am ersten Arbeitstag zwar nicht das Wichtigste, sie hat aber großen Einfluss auf den ersten Eindruck, den du hinterlässt. Mit der richtigen Wahl stellst du somit direkt die Weichen auf Erfolg im neuen Arbeitsverhältnis, sei es nur auf Zeit oder für langfristige Perspektiven. Überlege daher gut, welche Kleidung angemessen ist und deine „Personal Brand“ am besten widerspiegelt, eben passend zum jeweiligen Job sowie Unternehmen. Unauffällig und professionell gekleidet zu sein, aber ein bisschen deine Persönlichkeit durchscheinen zu lassen, ist dafür eine empfehlenswerte Herangehensweise. Wenn du dann auch noch Zeit investierst, um ein bisschen zu recherchieren, und Rücksprache mit deinem Ansprechpartner im Unternehmen hältst, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Viel Erfolg!

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