10 Zeichen, dass DU schnellstmöglich kündigen solltest

19/07/2017 | 0 Kommentare

In unserem letzten Artikel haben wir dir 10 Zeichen, dass deine Kündigung bevorsteht, präsentiert. Es folgen 10 Situationen, in denen du dir besser überlegen solltest, freiwillig das Weite zu suchen.

1. Kündigungsgrund in Sichtweite?

Eisberg voraus? Erkennen, ob das Unternehmen bald zum sinkenden Schiff werden könnte.

Zahlen, Daten, Fakten.

Logisch, keiner schlägt sich gerne mit Kennzahlen rum, wenn er nicht gerade am Jahresbericht mitwirkt. Ein kurzer Blick auf grundlegende Zahlen offenbart jedoch oftmals schnell, was sonst verborgen bleibt und einen kalt erwischt, wenn man am wenigsten damit rechnet. Auf folgende Zeichen solltest du von Zeit zu Zeit achten:

Unruhige Marktlage?

Kein Markt ist stabil, viele Märkte befinden sich in ständiger Bewegung. Anpassungsfähigkeit gilt nicht nur für Individuen als Schlüssel zum überlegeben, sondern sichert auch jedem Unternehmen eine erfolgreiche Zukunft. Umsatzrückgänge könnten ein Indiz dafür sein, dass die neue Marktsituation verschlafen wurde.

EK / FK

Sinkt das Eigenkapital, aus welchen Gründen auch immer, könnte auch zukünftig der Geldhahn durch finanzierende Banken bald versiegen. Ohne ausreichendes Eigenkapital haben die wenigsten Banken noch lange Geduld.
Zahlungsmoral Fehlanzeige?

Dein Lohn kommt schon zum 3. Mal mit Verspätung?

Das muss nicht unbedingt direkt auf schlampig durchgeführte interne Prozesse zurückzuführen sein. Oftmals sind Kunden verantwortlich zu machen. Wird zu spät gezahlt, findet sich das Unternehmen oft in Situationen wieder, in denen es in Vorleistung gehen muss, um die anfallenden Fixkosten, wie zum Beispiel Löhne und Gehälter auszahlen zu können. Engpässe in der Liquidität können vorkommen, sollten jedoch durchaus ernst genommen werden.

2. Kündigungsgrund: Dienst nach Vorschrift aka totale Langeweile

Warum hast du deinen Job gewählt? Abgesehen von der hoffentlich passenden Bezahlung sollte dein Beruf vor allem der Selbstverwirklichung dienen.

Kurze Phasen unangenehmer oder scheinbar überflüssiger Aufgaben sind hinnehmbar, wird dies jedoch zum Dauerzustand solltest du dich fragen was du hier eigentlich machst.

Wer nicht gefordert wird, findet selten noch eine bedeutungsvolle Komponente in seiner Arbeit.

Der eine oder andere mag anfangs noch denken, super, Zeit für Facebook und Online-Shopping. Doch zu viel Zeit im Job wird schneller zum Fluch als vielen lieb ist.

3. Talent keine Voraussetzung? Zeit zu kündigen!

Ok, ich hasse meine aktuelle Aufgabe, aber wenn ich mich nicht beklage, Sie perfekt erledige, muss doch mein Talent erkannt und belohnt werden?! Oder? Nicht zwingend.

Der Tag, an dem du endlich deine Fähigkeiten beweisen kannst, kommt mitunter niemals.

Es hilft nur eins und dass ist ein direktes Gespräch mit deinem Vorgesetzten. Bekommst du sehr schnell das Gefühl, dass eine Änderung der Situation zukünftig eher nicht auf dem Plan zu stehen scheint, ist es Zeit aufzubrechen.

Veränderung ist hart und mit vielen Risiken und einer Ungewissheit verbunden, das streitet sicherlich niemand ab. Doch was ist die Alternative?

Ein Jobwechsel ist heute eigentlich Standard

Ein Jobwechsel im Lebenslauf zeugt unter Umständen von Ambitionen. Neben den Einkommen ist dir vor allem wichtig, dich mit den Zielen und Praktiken deines Arbeitgebers zu identifizieren? Das kommt gut an. Ein Mitarbeiter, der mit Hilfe seines Jobs persönliche Ziele verwirklicht, ist in seiner Motivationen kaum zu übertreffen und ein wahrer Mehrwert für jede Firma.

4. Keine Entwicklung im Job

Man muss seinen Job schon sehr lieben, wenn man Tag ein Tag aus das Gleiche macht, ohne über Veränderungen nachzudenken.

Sich an den Status Quo zu gewöhnen passiert schneller als man denkt. Ganz schnell ist man in seinem Job gefangen.

Du solltest immer im Blick haben, dass in der Zeit, in der du dich selbst nicht weiterentwickelst, andere genau diesen Vorsprung herausarbeiten. Solltest du dich zu spät umorientieren, kann es sein, dass andere die Nase vorn haben.

5. Vorsicht bestimmt den Tag

Angst davor, wie dieser Satz ankommen könnte? Jedes Wort aus deinem Mund wird auf die Goldwaage gelegt?

Wenn du erst Stunden nachdenken musst, bevor du etwas aussprichst, spricht dass nicht unbedingt für eine gesunde Unternehmenskultur.

Du gehst strategisch vor, wann du welchen Satz sagen wirst oder was du aus Angst vor Konsequenzen besser komplett für dich behältst, obwohl es vielleicht eine gute Idee ist?

Selbstverwirklichung ist hier wohl eher nicht drin. Wer damit klarzukommen glaubt, sollte sich fragen wie lange das noch anhalten wird.

Hier gilt ähnliches, wie bei der Studienplatzwahl. Wenn man sofort merkt, dass dies nicht ist was du die nächsten 10 Jahre ohne psychologische Unterstützung durchziehen kannst, besser früher als später wechseln.

6. Is mir egal?

Erfolgreiche Firmen wissen um den Wert ihrer Mitarbeiter und investieren entsprechend in ihr „Humankapital“. Das schafft Mitarbeiterbindung und Wettbewerbsvorteile.

Was viele Start-Ups direkt umsetzen, scheinen etablierte Firmen noch nicht mitbekommen zu haben oder nicht für nötig zu halten. Zumindest noch nicht…

Sobald die Mitbewerber dann vorbeiziehen, steht auch deine Zukunft ganz unverschuldet auf dem Spiel.

Wenn du wirklich keinerlei Förderung in deinem Unternehmen erfährst, scheint die Motivation deinem Chef ziemlich egal zu sein. Förderung kann sich in kleineren Unternehmen durchaus auch anders äußern, als mit kostspieligen Fortbildungen und Seminaren.

Unser Tipp: Such dir zur Abwechslung doch mal einen Arbeitgeber, der den Wert seiner Mitarbeiter zu schätzen weiß. Beide Seiten werden profitieren.

7. Geld ist nicht alles im Leben?

Sagt sich leicht, ist aber ein Bein des Stuhls.

Bisher haben wir die Selbstverwirklichung in den Fokus gerückt. Hand in Hand geht das Finanzielle jedoch mit der bereits angesprochenen Mitarbeiterförderung.

Die Nachfrage nach einem angemessenen Lohn sollte sogar bereits eine Stufe tiefer in der Bedürfnispyramide befriedigt werden.

  • Wenn’s jeden Monat eng wird, sollte man sich fragen ob man seinem Unternehmen wirklich so wenig wert ist und das Gespräch suchen.
  • Dabei musst du keineswegs fordernd auftreten, jedoch bestimmt. Respekt erhält oft nur derjenige, der um den eigenen Marktwert weiß.

Je nach Branche hilft mitunter auch die dezent vermittelte Überlegung, den Arbeitgeber zu wechseln. Das gilt natürlich nur, wenn wirklich unterirdisch bezahlt wird.

8. Die See wird rau in der Branche

Eine Entlassungswelle rollt an?

Unterschiedlichste Gründe führen in solche Situationen, die zum Teil sogar standardmäßig auf der jährlichen Agenda stehen. In dieser Lage verlässt du besser nicht erst als letzter das sinkende Schiff. Besser ist es gleich den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und nach neuen Ufern zu suchen.

9. F**cking Monday

Vielen Unternehmern und Selbständigen wird bereits am Sonntag langweilig. Wenn du nur von Wochenende zu Wochenende lebst, wie in der Schulzeit von Ferien zu Ferien, scheint dein Job dich entweder zu über- oder zu unterfordern, jedoch eins gewiss nicht, nämlich auszufüllen.

Wer auf das Wochenende hinarbeitet, als sei es die letzte Rettung am Ende einer nicht enden zu wollenden Woche, der ist definitiv im falschen Job. Der Hashtag, der für viele Chefs Grund zur Kündigung ist, sollte dich schon von ganz alleine über eine solche nachdenken lassen.

10. Horrible Bosses

Zugegeben, es ist schon ärgerlich, wenn ansonsten alles passt und man sich nur wegen einer Person überlegt zu gehen. Abwarten bringt jedoch meistens auch nicht mehr, denn in den seltensten Fällen hat euer Boss vor sich in der nächsten Zeit auf eine 2 jährige Selbstfindungsreise zu begeben.

Logisch, jeder hat seine Ecken und Kanten, auch dein Chef. Wenn es jedoch darüber hinaus geht und ins persönliche abdriftet, sollte man evtl. in den sauren Apfel beißen. Wenn du dir also sicher bist, dass du nicht einfach ein bisschen empfindlich reagierst, schau dich neu um.

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