22. Juli 2026
ca. 5 min
Eine zuverlässige Internetversorgung im Auslandssemester

Ein Studium zu planen ist gar nicht so einfach. Vor allem dann nicht, wenn man neben den Vorlesungen und dem Lernen in der Bibliothek auch noch einen Studentenjob ausübt und sich seine Zeit somit gezielt einplanen muss. Was mit zu der Planung des Studiums mit dazugehört, ist das Auslandssemester. Wenngleich dieses (bis auf einige Studiengänge) keine Pflicht ist, entscheiden sich viele Studierende dennoch dafür, eine Erfahrung im Ausland zu machen.
In welchem Land das Auslandssemester absolviert wird, ist dabei natürlich immer unterschiedlich. Was jedoch, egal in welchem Land der Auslandsaufenthalt stattfindet, wichtig ist, ist eine gute und funktionierende Internetverbindung. Denn auf diese Weise bleiben Studierende besser mit Freunden und Familie zu Hause in Kontakt und können auch von anderen vorteilhaften Aspekten profitieren.
Warum ist eine funktionierende Internetverbindung im Ausland so wichtig?
Wie bereits erwähnt, trägt eine funktionierende Internetverbindung während des Auslandssemesters dazu bei, dass man unter anderem im Kontakt mit der Familie und den Freunden bleiben kann, die zu Hause sind. Doch auch andere Aspekte wie:
- Navigationssysteme, um sich im Ausland besser zurechtfinden zu können.
- Recherchen im Internet für den Studiengang.
- Online-Banking
- uvm.
sind mitunter ein Grund dafür, wieso man sich vor dem Antritt des Auslandssemesters um eine funktionierende Internetverbindung bemühen sollte.
Die Sache mit den öffentlichen Wlan-Netzen
Vor allem in der Studentenzeit, müssen viele Studierende sehr auf das Geld achten und aus diesem Grund an der ein oder anderen Stelle sparen. Aus diesem Grund stellt sich die durchaus berechtige Frage danach, ob es nicht einfach ausreicht, mit den mobilen Daten des eigenen Smartphones unterwegs zu sein und ab und zu schlicht und ergreifend das öffentliche Wlan, wie es zum Beispiel in Cafés, Restaurants oder zum Teil auch an Bahnhöfen, in Einkaufszentren oder der Innenstadt gibt, zu nutzen.
In diesem Zusammenhang sollten sich Studierende auf jeden Fall die Risiken vor Augen führen, die Hand in Hand mit dem öffentlichen WLan-Netz gehen können. Denn, wer diese Risiken unterschätzt, riskiert im Zweifelsfall, dass der mögliche Schaden deutlich größer ist, als die Summe an Geld, die man durch die Nutzung des öffentlichen WLan-Netzes spart.
Denn in ein öffentliches WLan-Netz kann sich jeder einloggen. Zu “jeder” gehören somit also auch Internet-Kriminelle. Schleusen sich diese in das öffentliche Netzwerk ein, haben sie auf diese Weise Zugriff auf alle Geräte, die sich mit diesem Netzwerk verknüpfen.
Im schlimmsten Fall kann es also passieren, dass sich Studierende in ein öffentliches WLan-Netz einloggen, ihre Recherchen machen und dann aber vielleicht noch schnell einen Blick auf das Konto werfen oder sich in das Universitätsportal einloggen und in diesem Fall sensible Daten nutzen.
Die Gefahr in dem öffentlichen WLan-Netz ist also, dass sensible Daten geklaut werden, indem Internet-Kriminelle die Geräte der Nutzer ausspionieren. Wer also auf öffentliches Internet angewiesen ist, sollte auf jeden Fall sicherstellen:
- keine sensiblen Daten einzugeben (sprich: keine Bankdaten eingeben, keine Passwörter verwenden, keine Transaktionen durchführen, etc.)
- nur Recherche-Arbeiten zu machen, die keine persönlichen Informationen enthalten.
- sich direkt aus dem WLan auszuloggen, wenn man es nicht mehr braucht.
Um jedoch vollkommen auf Nummer sicher zu gehen, ist es durchaus sinnvoll, sich zu überlegen, sich eine SIM-Karte oder eine virtuelle SIM-Karte zu holen.
Brauche ich eine lokale SIM-Karte?
Ob Studierende eine lokale SIM-Karte brauchen oder nicht, hängt unter anderem von zwei fundamentalen Faktoren ab:
- Wie lange dauert der Aufenthalt?
- Handelt es sich um ein EU-Land, oder um ein Nicht-EU-Land?
Vor allem, wenn das Auslandssemester in einem Nicht-EU-Land, wie zum Beispiel der Schweiz stattfindet, sollte man sicherstellen, sich für die Dauer des Auslandssemesters eine eSIM für die Schweiz zu besorgen. Denn, aufgrund der Tatsache, dass die Schweiz kein EU-Land ist, fallen dort, wie in den anderen Nicht-EU-Ländern in der Regel Roaming-Gebühren an.
Doch auch in EU-Ländern, wo Studierende die heimische SIM-Karte unkompliziert und ohne Roaming-Gebühren nutzen können, bietet es sich unter Umständen an, über den Kauf einer lokalen SIM-Karte oder einer eSIM nachzudenken.
Denn vor allem bei einem Aufenthalt im Ausland, der mehr als drei Monate andauert, profitieren Studierende im Ausland davon, dass sie mit einer lokalen SIM-Karte oder mit einer e-SIM oft günstiger wegkommen, als mit dem heimischen Tarif.
Schützt die lokale SIM-Karte oder die eSIM vor der Internet-Kriminalität?
Es steht außer Frage, dass der Einsatz einer SIM-Karte oder einer eSIM sicherer ist, als die Nutzung öffentlicher WLan-Netze. Dennoch bedeutet das nicht, dass man einen vollkommenen Schutz genießt. Umso wichtiger ist es also, sicherzustellen, dass man sich vorsichtig und vor allem nicht zu leichtsinnig im Internet bewegt. So stellen beispielsweise auch öffentliche Ladekabel eine potenzielle Gefahr dar und es ist immer besser, sich eine Powerbank zu besorgen, um das Smartphone auf diese Weise unterwegs aufladen zu können, wenn die Batterie leer ist.
Alles in allem ist es also durchaus sinnvoll, sich vor dem Antritt eines Auslandssemesters darüber Gedanken zu machen, wie man sich mit Internet vor Ort versorgt. Sicherlich gibt es viel zu planen und der Alltag eines Studenten ist oft sehr stark durchgeplant. Doch, um im Ausland vor Ort keine Probleme mit dem Internet oder hohen Kosten zu bekommen, lohnt es sich durchaus, den Aspekt des Internets mit auf die To-Do-Liste zu setzen.






